PISA 2025 – und was Schulen daraus machen können

Seit über zehn Jahren reagieren wir auf enttäuschende Bildungsstudien mit denselben Erklärungen: zu wenig Personal, zu große Klassen, die Politik müsse handeln. Auch 2026 wiederholt sich dieses Muster nach den PISA-Ergebnissen, mit Verweis auf Elternverantwortung und der Forderung nach einem Bildungsgipfel.

 

Der Autor stellt dem eine Gegenfrage entgegen: Was haben Schulen und Lehrkräfte selbst in den letzten zehn Jahren verändert? Er fragt nach systematischer Förderung, Zusammenarbeit im Kollegium, eigener Nutzung von Leistungsdaten und Verantwortung im eigenen Handlungsspielraum.

 

Mit Bezug auf OECD-Generalsekretär Cormann und Bildungsexperte Schleicher wird betont, dass Lehrkräfte für gute Bildungssysteme entscheidend bleiben und KI eigenständiges Lernen ergänzen, nicht ersetzen soll. Besonders wichtig werden Kompetenzen wie Quellenbewertung und kritisches Lesen, während gleichzeitig oberflächliches Lesen zunimmt. Der Text schließt mit dem Appell, diese Fragen nicht nur international, sondern konkret an der eigenen Schule zu untersuchen.