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"go future" - Eine Zukunfts-Werkstatt

"Verlorene Nähe"

Wenn es um das Thema ZUKUNFT geht, fragen junge Menschen heute weniger danach, was nach dem Tod kommt. Himmel, Hölle, Fegefeuer oder Jüngstes Gericht sind theologische Bilder, die ihnen weitgehend fremd sind. Sie fragen vielmehr nach ihrer eigenen Zukunft und den Zukunftsperspektiven unserer Gesellschaft und Welt.

Es sind vor allem die existenziellen Wünsche und Ängste, die sie bewegen. Junge Menschen werden groß in einer von Medien und Technik bestimmten Welt und fragen kritisch, wo der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wertvorstellungen in Zukunft stehen wird. Wird sich der Individualisierungsprozess fortsetzen? Oder wird die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Nähe sich durchsetzen können? Was gibt den Menschen der Zukunft Sinn und Halt für ihr Leben?

Genau hier setzt die vorliegende Projektidee an. Die Lernenden entwickeln Ideen und Visionen für die Zukunft. In ihren Recherchen beschäftigten sie sich mit Szenarien aus der Welt der Technik und dem sozialen und persönlichen Leben der Menschen in der noch ungewissen Zukunft. Dabei haben sie in der kreativen Ausgestaltung nicht nur die bestehenden Ängste thematisiert, sondern wollen vor allem die Zeichen und Ansätze der Hoffnung aufgreifen. Denn es sind die Fragen und Erfahrungen, die sie selbst machen. Dabei mussten sie sich mit unterschiedlichen Haltungen und Einschätzungen auseinandersetzen. Die Spanne ging von einer eher deterministische („Ich habe keinerlei Einfluss auf meine Zukunft“) bis hin zu handlungsoptimistischen Einschätzungen („Die Zukunft liegt in meiner Hand“).

 

In der durchgeführten Zukunftswerkstatt steht die Frage im Mittelpunkt: Was denken Jugendliche über die Zukunft – ihre und die Zukunft der Welt? Wie leben Menschen in der Zukunft und was wird für sie wichtig sein?

Gefragt sind die Phantasien, Visionen, Utopien, Hoffnungen und Träume der Jugendlichen. Sie sollen aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz schöpfen und ihre Gedanken kreativ umsetzen.

Nach einer Einführung in das Thema haben die Schülerinnen und Schüler Teams gebildet. Das Arbeitsblatt „go future“ enthält die Anleitung für die Projektarbeit.  Ideen und Themen wurden gemeinsam erarbeitet. Ein Arbeitsplan wurde erstellt, Absprachen wurden getroffen und Aufgaben verteilt. Der Ablauf und Erfolg des Projektes wurde weitgehend durch die Teams selbst bestimmt.

 

Projektpräsentationen

ZUKUNFTSVISIONEN

WARUM UM MORGEN SORGEN

KLAUSIS ZUKUNFT

 Musik spielt natürlich auch in diesem Projekt eine große Rolle. Der folgende Song "Zukunft ist überall" wurde im Rahmen der Zukunfts-Werkstatt von Schülern produziert (Beats, Text, Aufnahme) und bei der Präsentation live dargeboten. DANKE Christian und Michael!

Musikwerkstatt - ZUKUNFT IST ÜBERALL

 

 

Projektimpressionen


 

 

 
 
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